Alles, was du über männlichen Haarausfall wissen musst

  • Was verursacht Haarausfall?
  • Die psychische Belastung durch Haarausfall
  • Verursacht Stress Haarausfall?

Was verursacht Haarausfall?

Haarausfall ist vielleicht die Art der Natur, dir beim Shampoo-Kauf Geld zu sparen – aber was passiert wirklich auf deiner Kopfhaut?

Haarausfall kann viele Ursachen haben, doch genetische Veranlagung ist meist der Hauptfaktor. Wenn enge Familienmitglieder unter dünner werdendem Haar oder Glatzenbildung leiden, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass du es erbst.

Auch Stress kann ein Faktor sein: Ein hoher Cortisolspiegel kann das Haarwachstum hemmen und die Ruhephase der Haarfollikel verlängern. Hormone, insbesondere DHT (ein Abbauprodukt von Testosteron), lassen Haarfollikel im Laufe der Zeit schrumpfen, was zu dünnerem, schwächerem Haar führt. Auch eine unausgewogene Ernährung kann das Haar negativ beeinflussen.

In den meisten Fällen ist Haarausfall das Ergebnis mehrerer Faktoren gleichzeitig.

Die Fakten

Haarausfall ist eine der häufigsten Gesundheitsbeschwerden bei Männern weltweit – zwei Drittel der Männer erleben irgendeine Form von Haarausfall vor dem 35. Lebensjahr.

Androgenetische Alopezie (häufig als erblich bedingter Haarausfall bezeichnet) ist eine Erkrankung, die Männer betrifft, die eine genetische Empfindlichkeit gegenüber dem Hormon DHT haben. Im Laufe der Zeit schädigt DHT die Haarfollikel, stört den Haarwachstumszyklus und führt letztendlich zum Haarausfall.

Egal ob es sich um schrittweise Ausdünnung oder plötzliches Ausfallen handelt – das Verständnis der Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten kann helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Die Wissenschaft
hinter unseren Behandlungen

Zahlreiche Studien befassen sich mit der Behandlung von Haarausfall, doch nur zwei Therapien sind klinisch nachweislich wirksam: Finasterid und Minoxidil.

Die psychische Belastung durch Haarausfall

Haarausfall betrifft nicht nur den Körper, sondern auch die mentale Gesundheit.

Eine multinationale europäische Studie zum psychosozialen Einfluss von Haarausfall bei Männern ergab, dass über 70 % der Männer Haare als wichtigen Teil ihres Selbstbildes betrachten, und 62 % gaben an, dass Haarausfall ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigen kann.

Trotzdem suchen zwei Drittel der Männer keine Behandlung auf.

Verursacht Stress Haarausfall?

Ein hoher Stresspegel kann telogenes Effluvium auslösen – ein Zustand, bei dem mehr Haare als normal in die Ausfallphase übergehen.

Stress kann auch Alopezie Areata verschlimmern, eine Autoimmunerkrankung, die zu kreisrundem Haarausfall führt.

Techniken zur Stressbewältigung, regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können helfen, den negativen Einfluss auf die Haargesundheit zu reduzieren.

Kann Eisenmangel Haarausfall verursachen?

Auch wenn erblich bedingter Haarausfall meist genetisch bedingt ist, kann auch Nährstoffmangel, insbesondere Eisenmangel, eine Rolle spielen.

Eisenmangel beeinträchtigt die Bildung von Hämoglobin, das für den Sauerstofftransport im Blut zuständig ist – auch zu den Zellen, die Haarwachstum stimulieren.

Eine Studie aus Korea (2013) zeigte, dass Eisenmangel zu Haarausfall führen kann, der dem erblich bedingten Haarausfall sehr ähnelt – sogar in den gleichen Phasen.

Wenn du Eisenmangel vermutest, solltest du dich ärztlich untersuchen lassen und gegebenenfalls eisenreiche Lebensmittel wie Spinat, rotes Fleisch oder Linsen vermehrt konsumieren – oder auf ärztlichen Rat hin Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
DHT ist ein Nebenprodukt des männlichen Hormons Testosteron - wenn du eine Sensitivität gegenüber diesem Hormon hast, lagert es sich an die Haarfollikel an und verursacht deren Schrumpfung - diese Verkleinerung führt dazu, dass deine Haare dünner werden und schließlich ganz ausfallen.

Verursacht das Tragen von Hüten Haarausfall?

Nein, das Tragen eines Hutes verursacht nicht direkt Haarausfall.

Ein zu enger Hut kann jedoch zu Traktionsalopezie führen – einer Form von Haarausfall, bei der durch dauerhaften Zug an den Haarwurzeln das Haar ausdünnt.

Noch wahrscheinlicher ist dies aber bei strengen Frisuren wie Pferdeschwänzen oder Man-Buns.

Außerdem kann mangelnde Hygiene bei selten gewaschenen Hüten zu Kopfhautproblemen führen, die Haarausfall begünstigen können.

Tipp: Achte auf bequeme Passform und regelmäßige Reinigung deiner Kopfbedeckung.

Wie kann ich meinen Haarausfall behandeln?

Das Wichtigste bei der Behandlung von Haarausfall ist frühzeitiges Handeln. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: so schnell wie möglich einen Beratungs- und Behandlungsplan vereinbaren oder den Rasierer holen und alles abrasieren. Die Pflege der Haare ist viel einfacher als das Nachwachsen. Wenn du also befürchtest, eine Glatze zu bekommen, oder wenn du die ersten Anzeichen dafür erkennst, erzielst du mit einem proaktiven Ansatz und einem frühzeitigen Beginn der Behandlung das beste Ergebnis. Beginne jetzt gerne deine Beratung mit uns, wenn du das Gefühl hast, dass es das Richtige für dich ist.

Haarausfall kann belastend sein. Sons macht die Behandlung einfach.